Seit 12 Jahren leitet der Mailänder Fötenvirtuose und Originalklang-Maestrissimo Giovanni Antonini den megalomanischen Konzertzyklus „Haydn2032“, dessen Wien-Konzerte zweimal im Jahr im Musikverein stattfinden. In sechs Jahren, zum 300. Geburtstag von Joseph Haydn, wird er alle 107 Symphonien des ältesten Wiener Klassikers aufgeführt haben.
„Joseph Haydn ist unter den bedeutenden Tonsetzern der am meisten verkannte, er muss erst wiederentdeckt werden“, sagt Giovanni Antonini, seit Nikolaus Harnoncourts Tod die Galionsfigur der historisch informierten Aufführungspraxis und der wichtigste Haydn-Dirigent überhaupt. „Außer Harnoncourt, der für jede Musik einen neuen Klang erschaffen hat, hat niemand Haydn seriös aufgeführt. Ich versuche, den Schlüssel für seine theatralische und witzige Musik zu finden. Haydn hat ein Geheimnis, man versteht ihn nicht sofort. Er vereint die barocke Klangrede von Vivaldi oder Corelli mit romantischen Anklängen und einem Blick in die Zukunft, er nimmt sogar Satie vorweg.“
Der aus Mailand gebürtige Blockflötenvirtuose Giovanni Antonini hat 1985 mit dem Schweizer Lautenisten Luca Pianca das Alte-Musik-Ensemble Il Giardino Armonico gegründet. Jeder Mitwirkende der maximal 26 Mitglieder umfassenden Barock-Band, die seit ihrem furiosen Vivaldi-Debüt mit der römischen Primadonna Cecilia Bartoli als „Harnoncourts wilde Kinder“ in die Musikgeschichte eingegangen ist, versteht sich als Solist, woraus sich eine besondere Qualität des Musizierens ergibt. Dialogisches Denken und mitreißender Ausdruck jenseits bloßen Schönklangs haben Antonini, der seit 1989 das Ensemble leitet, und seine „ragazzi“ weltberühmt gemacht.
„Haydn2032“ im Wiener Musikverein. Seit 2014 ist der revolutionäre Originalklang-Maestro mit der Vorliebe für die Wiener Klassik Chefdirigent des von der Haydn Stiftung Basel finanzierten megalomanischen Klassik-Projekts „Haydn2032“, dessen Österreich-Konzerte nach zwei Haydn-Nächten im barocken Haydnsaal des Schlosses Esterházy, wo Joseph Haydn 25 Jahre als Erster Kapellmeister der Adelsfamilie Esterházy gewirkt hatte, nun schon 11 Jahre im Wiener Musikverein stattfinden. Bis 1. April 2032, dem 300. Geburtstag des ältesten Wiener Klassikers, sollen im Rahmen des 18 Jahre dauernden europaweiten Konzertzyklus unter der Leitung von Antonini mit Il Giardino Armonico und dem Kammerorchester Basel alle 107 Sinfonien des ewig jungen alten Großmeisters aus Rohrau aufgeführt und auf Tonträger eingespielt werden. Für die preisgekrönten Aufnahmen ist die französisch-belgische Gruppe Outhere Music der Kooperationspartner.
„Haydns Symphonien sind, vergleichbar mit Mozarts Opern, enorme Meisterwerke“, sagt Giovanni Antonini. „Haydn erzählt immer eine Geschichte, seine Symphonien sind Theaterstücke. Die subtile Ironie, die typisch für das 18. Jahrhundert ist, das Tragische, das Komische und das Groteske, die in Mozarts Opern präsent ist, finden wir bei Haydn in den Symphonien. Ich würde sagen, dass Haydns Symphonien ,drammi giocosi‘ sind – wie ,Nozze di Figaro‘, ,Don Giovanni‘ und ,Così fan tutte‘ –, in denen alle Elemente des Lebens perfekt vermischt sind. Mozart war ein Genie, seine Musik ist reine Schönheit. Haydn war ein witziger Erfinder; aber viele seiner Symphonien sind aufregender als manche Instrumentalstücke von Mozart.“
Grundlegend „original“. Joseph Haydn strotzte vor Witz und Originalität; er war ein passionierter Menschenbeobachter und übertrug alles, was er beobachtete, in Musik. Er war der große Modernist, der die musikalische Diktion weiterbrachte. Auf seine Erfindungen – er hat nicht nur das Streichquartett und die Sonatenhauptsatzform erfunden, sondern auch die Symphonie und zum klassischen Modell geformt – griffen die anderen Komponisten zurück. Bei den zwei Giganten Bach und Mozart kann man solche Neuerungen nicht finden; sie haben sich mit der vollkommenen Ausschöpfung des Bestehenden „begnügt“. Haydns Experimentiersucht hatte wohl damit zu tun, dass er so isoliert war. Sein Spezifikum war eben, dass er nicht in einem musikalischen Zentrum in ständiger Konkurrenz mit anderen großen Komponisten lebte, sondern in der Provinz. Von 1766 bis 1790 bekleidete der sympathische Musikus, der mit Mozart befreundet war und dessen Genialität (ganz im Gegensatz zu Gluck) neidlos anerkannte, den Posten des Ersten Kapellmeisters der Adelsfamilie Esterházy, die neben ihrem Palais in Wien und dem Stammsitz in Eisenstadt in der Nähe von Ödenburg einen glanzvollen Sommerpalast, Eszterháza, mit zwei Opernhäusern besaß. Dort war er der Einzige und abgetrennt von den musikalischen Moden seiner Zeit. Alle seine Kompositionen waren grundlegend „original“, wie er selbst sagte; er war sicher der originellste Komponist.
Giovanni Antonini: „Es gibt ein interessantes Zitat von Haydn über seinen Dienst beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt. Das sagt er zu seinem ersten Biografen Georg August Griesinger: ,Ich war von der Welt abgesondert; niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irre machen und quälen, und so musste ich original werden.‘ Natürlich haben ihn Nachrichten und Musik aus Italien und dem deutschsprachigen Raum erreicht, und er interessierte sich dafür, aber er musste selbständig denken. Heute ist das fast unmöglich.“
„Il dolce far niente“. In der 25. Haydn-Nacht mit dem Titel „Il dolce far niente“ (Das süße Nichtstun) musizierten Giovanni Antonini und seine Giardini Anfang Oktober im Wiener Musikverein und im Don Bosco Basel die Haydn-Symphonien Nr. 21 A-Dur, Nr. 51 B-Dur und die „Symphonie aus Spanien“ in C-Dur, die erst 2013 entdeckt wurde und folglich im Hoboken-Verzeichnis fehlt (Hob. deest). Des Weiteren erklang die von Haydn und Mozart inspirierte 1. Streichersonate G-Dur des erst 12-jährigen Gioacchino Rossini, der wegen seiner Begeisterung für die Wiener Klassik „il tedeschino“ (der kleine Deutsche) genannt wurde. Außerdem die im strengen kontrapunktischen Stil gehaltene Fuge Nr. 5 d-Moll von Haydns Vorgänger als Esterházyscher Kapellmeister in Eisenstadt, Gregorius Joseph Werner. Der alternde und seinem designierten Nachfolger wenig geneigte Musiker bezeichnete den Vizekapellmeister Haydn als „Gsanglmacher“ und beschwerte sich beim musikliebenden Fürsten Nikolaus I. Esterházy über die Faulheit seines Assistenten.
Im 1. Konzert „Il dolce far niente“ in der Chiesa San Francesco in Locarno spielte die argentinische Cello-Virtuosin Sol Gabetta – statt Werners Fuge –Haydns 1. Cellokonzert in C-Dur. Am 7. Mai 2027 wird sie in der 26. Haydn-Nacht unter dem Titel „Beste Freunde“ im Goldenen Saal des Musikvereins mit Anton KraftsKonzert für Violoncello und Orchester C-Dur zu erleben sein.
Seit 11. Oktober ist das Basler Konzert „Il dolce far niente“ auf YouTube zu erleben.
„Hochgebohrner Reichs-Fürst!
Gnädigst und Hochzugebietender Herr Herr!
Es bezwinget mich, die große Nachlässigkeit in hiesiger Schlos=Capellen, die große unverdiente Hochfürstl. Spesen, und der faule Müßiggang der dermaligen gesammten Music, woran aber die Haupt: Ursache des jezig trägen Obervorsteher, als der nur allen durch die Finger siehet, um den Namen eines guten Heyden zu erhalten.“
„Fauler Müßiggang“. Der Titel der 25. Haydn-Nacht, „Il dolce far niente“, leitet sich aus diesem Beschwerdebrief ab, den Gregor Joseph Werner im Oktober 1765 an den Fürsten Nikolaus Esterházy schreiben ließ. Auf den Vorwurf des „faulen Müßiggangs“ wurde umgehend reagiert. Von Nikolaus I. kam der Tadel der „Saumseligkeit“ und der Befehl, „embsiger alß bißhero“ zu komponieren. Außerdem mussten Haydn und sein Kopist Joseph Elßler mit der Erstellung des „Entwurf-Katalogs“ beginnen. Mit diesem handschriftlichen Werkverzeichnis sollte sich der Fürst davon überzeugen, dass sein Vizekapellmeister und das von ihm geleitete Hoforchester durchaus auch anderes im Sinn hatten, als sich dem süßen Nichtstun hinzugeben.
„Als er an die Stelle kam: ,O Fleiß, o edler Fleiß, von dir kommt alles Heil!‘, bemerkte er, dass er sein ganzes Leben hindurch ein fleißiger Mann gewesen, aber dass es ihm nie eingefallen sey, den Fleiß in Noten zu bringen.“ Griesinger berichtet, dass sich der berühmte Tonsetzer über das Libretto seines letzten Oratoriums „Die Jahreszeiten“ auf diese Weise mokiert hätte. Wer Haydns staunenswert vielfältiges und umfangreiches Œuvre überblickt – er komponierte 107 Symphonien, 68 Streichquartette, 56 Klaviersonaten, 25 Solokonzerte und 3 Oratorien; von seinen zahllosen, sehr guten Opern sind 13 erhalten –, kann kaum anders, als ihn einen „fleißigen Mann“ nennen. Gerade zu den Hochzeiten des Opernbetriebs auf Schloss Eszterháza brach der Kapellmeister Haydn manchmal unter der Last der „überhäuften arbeithen“, wie er es ausdrückte, fast zusammen. Haydn hat seinem Chef den schäbigen Beschwerdebrief nicht übelgenommen und viele Jahre später, 1804, sogar sechs Fugen des längst verstorbenen Werner (ursprünglich Vorspiele für dessen Oratorien) im Druck herausgegeben.
Expressive Stricharten und launige Tempomodifikationen. Während die 21. Symphonie in der Zeit von Werners Kritik an Haydns „faulem Müßiggang“ entstand, ist die 51. Symphonie mit ihren ungewöhnlich schwierigen Hornstimmen alles andere als süß. Die „Symphonie aus Spanien“, die um 1774 vermutlich von einem spanischen Fürsten oder einer spanischen Fürstin in Auftrag gegeben wurde, ist ein Pasticcio, das erst 2013 in spanischen Quellen entdeckt wurde. Sie besteht aus den ersten beiden Sätzen einer Ouvertüre, die vermutlich für Haydns Oper „L’infedeltà delusa“ bestimmt war, und aus einem Menuett und einem Finale, das Haydn später in der Symphonie Nr. 63 verwendete und danach wieder verwarf. Es war wohl kaum „süßes Nichtstun“, das den Komponisten zuweilen verleitete, Symphonien aus Opernouvertüren oder Theatermusiken zusammenzustellen, sondern die Arbeitslast des Opernbetriebs auf Schloss Eszterháza.
Giovanni Antonini, dessen expressive Körpersprache dem Primoballerino einer französischen Ballettcompagnie zur Ehre gereichen würde, und sein Giardino Armonico musizieren energiegeladen und pointiert – in der ganzen Bandbreite dynamischer Möglichkeiten und rhythmischer Variabilität. Nichts klingt beiläufig in ihren mitreißenden Interpretationen und das bei oft atemberaubenden Tempi. Ihre spektakulären Haydn-Explosionen mit ihrem scharf konturierten, schroff akzentuierten und sprechend phrasierten Haydn-Klang, mit expressiven Stricharten und launigen Tempomodifikationen setzen auf Feuer, szenische Lebendigkeit und emotionale Drastik. Begeisterter Applaus für
den Grammy-dekorierten, visionären Ausnahmemusiker und seine italienische Artistentruppe.
„Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt“, sagte Joseph Haydn im Dezember 1790 zu seinem Freund Wolfgang Amadé Mozart. Der göttliche Salzburger warnte den weltberühmten Großmeister aus Rohrau, der den Großteil seines Lebens in der Provinz verbracht hatte und – außer der Opernsprache Italienisch – keine Fremdsprachen beherrschte, vor seiner ersten Konzertreise nach London vor den Tücken der großen, weiten Welt und der englischen Sprache. Und Haydn sollte recht behalten. Seine 12 für seine beiden Reisen nach England in den 1790er Jahren komponierten Londoner Symphonien waren sensationell erfolgreich und gehören auch heute noch zu Haydns populärsten Werken.
„Für die Herrn Engländer“. Die vielfach ausgezeichneten Aufnahmen sämtlicher Haydn-Symphonien kommen bei Alpha Classics, dem in Paris ansässigen wichtigsten Label von Outhere Music, heraus. Am 23. Oktober erscheint der jüngste Wurf, „For English Gentlemen“, die 20. Haydn-Nacht. Giovanni Antonini und das Kammerorchester Basel musizieren Haydns 1782 für London geschriebene Symphonien Nr. 76, 77 und 78 sowie die Symphonie in g-Moll op. 6 Nr. 6 von Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn von Johann Sebastian Bach, der Haydns Symphonien in London populär gemacht hatte.
„Ich verfasste voriges Jahr 3 schöne, prächtige und nicht gar zu lange Symphonien bestehend in 2 Violin, Viola, Basso, 2 Corni, 2 Oboe, 1 Flauten und 1 Fagott, aber alles sehr leicht, und nicht viel concertierend für die Herrn Engländer, welche ich selbst überbringen, und alldort producieren wollte: da aber ein einziger Umstand solches verhinderte, so bin ich bereit, diese 3 Symphonien [anderen] Händen zu geben“, schrieb Haydn 1783 an den Pariser Verleger Boyer. Dass Haydn der Einladung nach London 1783 nicht folgen konnte, lag an der fehlenden Erlaubnis seines Dienstherrn Fürst Nikolaus I. Esterházy.
„Komm, süßer Tod, komm, selge Ruh!“ Ebenfalls bei Alpha Classics ist am 9. Oktober das Album „Komm!“ erschienen, auf dem Giovanni Antonini, begleitet vom Wrocław Baroque Ensemble unter dem polnischen Dirigenten Andrzej Kosendiak, auf der Blockflöte die Bach-Kantaten spielt, bei denen die Flöte eine herausragende Rolle spielt: BWV 106 – bekannt als Actus Tragicus – „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“, BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“, BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“, Bachs einzige Kantate für den Palmsonntag, und den Choral für Solostimme und Basso continuo BWV 478 „Komm, süßer Tod, komm, selge Ruh!“ Der gefeierte Barockflöten-Virtuose hat zu Breslau und dem polnischen Originalklang-Ensemble eine besondere Beziehung, weil er von 2013 bis 2024 künstlerischer Leiter des Alte-Musik-Festivals Wratislavia Cantans war.
Byrd and The Bird. Noch einmal Alpha Classics: Zusammen mit der aus Taiwan stammenden Blockflötistin Sheng-Fang Chiu hat Giovanni Antonini unter dem Titel „Byrd and The Bird“ ein Album mit virtuosen Stücken für zwei Blockflöten herausgebracht, auf dem das Duo mit 19 verschiedenen Flöten durch 700 Jahre Musikgeschichte reist – von der Renaissance bis zur Moderne. Das titelgebende Stück wurde 2024 vom italienischen Cellisten Giovanni Sollima komponiert und ist eine Hommage an den großen englischen Renaissance-Komponisten und Shakespeare-Zeitgenossen William Byrd. Eine Tenorblockflöte spielt einen Cantus firmus von Byrd, während eine extrem hohe Sopranino-Blockflöte dazu den Vogelgesang imitiert. Das Repertoire reicht von einem anonymen Renaissance-Tanz über die französische Klassik mit Jacques-Martin Hotteterre oder eine virtuose Telemann-Sonate bis zu Zeitgenossen wie dem italienischen Flötisten Amico Dolci. In Arrangements und Originalkompositionen laden Giovanni Antonini und Sheng-Fang Chiu zu einer Promenade durch die unterschiedlichsten Klangepochen ein, bei denen sich die beiden Blockflöten etwa in den ursprünglich für zwei Violinen geschriebenen „Duos“ von Béla Bartók in burlesken Drehorgelrotationen ausleben.
Oratorium, Motetten, Madrigale. Beim BR-Klassik-Label ist der Mitschnitt einer Aufführung aus dem Münchner Prinzregententheater herausgekommen, bei der Giovanni Antonini mit seinem Giardino Armonico und dem Chor des Bayerischen Rundfunks Giacomo Carissimis Oratorium „Jonas“, die Madrigalversion von Monteverdis „Lamento d’Arianna“ sowie Ausschnitte aus den Zyklen „Prophetiae Sibyllarum“ und „Lagrime di San Pietro“ von Orlando di Lasso musiziert. Carissimis Oratorien sind erste Höhepunkte der noch jungen Gattung, in der sich alttestamentarische Historien, Theater und Gesang zu einer neuen dramatischen Form vereinigen. Der biblische Held Jonas gerät auf seiner göttlichen Mission auf dem Meer in einen Sturm und wird von einem Wal verschluckt; Höhepunkt von Giovanni Antoninis dynamischer Interpretation ist der dramatische Sturm-Doppelchor. Mit den Chormusiken von Claudio Monteverdi und Orlando di Lasso wird die Entwicklung des dramatischen Gesangs am Übergang von der Motettenkunst der Spätrenaissance zur affektgeladenen Textausdeutung des Frühbarock beeindruckend nachgezeichnet.
Bach, Haydn, Beethoven, Schubert. Giovanni Antoninis nächste Auftritte in Österreich: Im Salzburger Mozarteum und im Linzer Brucknerhaus musiziert er mit dem Violinisten Dmitri Smirnow und dem Mozarteumorchester Salzburg, dessen Erster Gastdirigent er ist, Michael Haydns Symphonie Nr. 25 G-Dur, Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur „fatto per il Luigi“, Beethovens Romanze für Violine und Orchester Nr. 1 G-Dur und Schuberts „kleine“ C-Dur-Symphonie Nr. 6 (26. und 29. November). Am 5. und 6. Dezember gastiert er beim Grafenegg Advent mit Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“. Und am 7. Mai 2027 ist im Wiener Musikverein das nächste „Haydn2032“-Konzert zu erleben: „Beste Freunde“ mit Giovanni Antonini, Sol Gabetta und dem Kammerorchester Basel.
Text: Elisabeth Hirschmann-Altzinger
Foto: Marco Borggreve
Haydn2032, Il dolce far niente, YouTube, bis 11. 1. 2027: https://www.youtube.com/watch?v=rfd-VRmNK_c
