Von Kaffeehaus zu Kaffeehaus: Krimi-Hopping durch Wien 

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Am 22. Oktober wird Wien wieder zur Krimistadt: Mehr als 30 Autor:innen lesen bei freiem Eintritt in Wiener Kaffeehäusern. Besonders in der Innenstadt liegen viele Schauplätze nur wenige Gehminuten voneinander entfernt – ideal, um an einem Abend gleich mehrere Lesungen zu besuchen. 


Eine Melange bestellen, zurücklehnen und einem Krimi lauschen. Danach ein paar Straßen weiterziehen und schon beginnt die nächste Geschichte: Bei der Wiener Kriminacht am 22. Oktober 2026 werden zahlreiche Kaffeehäuser in ganz Wien zu „Tatorten“. Mehr als 33 Krimiautor:innen präsentieren ihre aktuellen Bücher – bei freiem Eintritt. Dabei muss man sich keineswegs für nur eine Lesung entscheiden. Gerade in der Wiener Innenstadt sind die Schauplätze so verteilt, dass sich mehrere Stationen bequem miteinander verbinden lassen. Wer seinen Abend vorab plant, kann von Kaffeehaus zu Kaffeehaus ziehen, unterschiedliche Autor:innen kennenlernen und dabei ganz nebenbei durch das abendliche Wien spazieren. Diverse Routenvorschläge findet ihr bei unserem Presenting Partner auf vormagazin.at.

Krimi-Hopping durch Wien Die Kriminacht 2026 verbindet zwei Dinge, die hervorragend zu Wien passen – Literatur und Kaffeehauskultur. Statt einer klassischen Lesung an einem einzigen Ort wird die ganze Stadt zur Bühne. 33 Lesungen stehen am 22. Oktober auf dem Programm. Mit dabei sind unter anderem Beate Maly, Franziska Waltz, Andreas Pittler, Ivo Schneider, Gudrun Lerchbaum, Edith Kneifl, Norbert Peter, Herbert Dutzler, Rotraud Schöberl, Constanze Scheib, Maria Publig, Roman Klementovic, Michael Ritter, Herbert Hirschler, Sophie Czerny, Natasha Korsakova, Birgit Kofler Bettschart, Max Gruber, Wolfgang Ainetter, Beppo Beyerl und Lisa Lercher. Auch ORF-Talker Patrick Budgen ist mit seinem aktuellen Krimi „Alte Meister – Der Graue Panther-Coup“ dabei, in dem ausgerechnet Bewohner:innen einer Seniorenresidenz einen ausgeklügelten Kunstraub planen. Angela Szivatz bringt mit „Mörderisches Gspür“ zwei Morde an den Wolfgangsee.

Fünf Nominierte, fünf spannende Fälle beim Wiener Krimipreis Ein Fixpunkt des Abends ist auch 2026 der Wiener Krimipreis, der vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels organisiert wird. Alle fünf Nominierten lesen im Rahmen der Kriminacht aus ihren aktuellen Werken. Ursula Poznanski erzählt in „Das Signal“ von einer Innenarchitektin, die nach einem Unfall ans Haus gebunden ist. Stefan Slupetzky verbindet in „Nichts wie weg“ die Geschichte einer Wiener Zuckerbäckerin mit jener eines rechtschaffenen finnischen Geldfälschers – und bringt dabei auch die albanische Mafia ins Spiel. Angelika Hager präsentiert mit „Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade“ ihren ersten Polly-Adler-Krimi. Fabian Navarro schickt in „Vienna Falling“ einen deutschen Touristen unter die Erde beim Stephansdom, während Martina Parker ihren Krimi „Miss Vergnügen“ in der Welt des Beautybusiness ansiedelt. Die Laudatio auf die neue Preisträgerin oder den neuen Preisträger hält die Vorjahressiegerin Petra Hartlieb. Die schreibende Buchhändlerin ist an diesem Abend auch selbst literarisch vertreten und liest aus ihrem politsatirischen Krimi „Buberlpartie“.

Zum Krimi erklingt die Geige Eine außergewöhnliche Verbindung von Literatur und Musik wartet im Konzertcafé Schmid Hansl: Die in Moskau geborene und in der Südschweiz lebende Stargeigerin und Krimiautorin Natasha Korsakova präsentiert um 20 Uhr ihren Krimi und verbindet ihre Lesung mit passender Live-Musik. Korsakova stand als Musikerin bereits auf allen fünf Kontinenten auf der Bühne und spielte unter anderem für Papst Benedikt XVI. in der Sala Nervi im Vatikan vor 10.000 Zuhörer:innen. Bei der Kriminacht zeigt sie, wie gut sich Spannung nicht nur lesen, sondern auch hören lässt. Kriminacht 2026 Alle Lesungen der Wiener Kriminacht am 22. Oktober 2026 sind bei freiem Eintritt zugänglich. Das vollständige Programm mit Uhrzeiten, teilnehmenden Kaffeehäusern, Kurzbios und Buchbeschreibungen der Autor:innen ist auf kriminacht.at abrufbar. Die Wiener Kriminacht bedankt sich herzlich bei der Wirtschaftskammer Wien – Fachgruppe Gastronomie für die Unterstützung. 

Foto: Edith Kneifl bei der Kriminacht, C Elisabeth Lechner

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