Henrik Ibsens 1892 uraufgeführtes Drama um den skrupellosen Baumeister mit Höhenangst Halvard Solness wird von Otto Brusatti in einer Musik-, Theater-, Lese-Fassung bei freiem Eintritt gezeigt. Und zwar mit den Schauspielerinnen Julia Prock-Schauer und Eszter Hollósi und natürlich Otto Brusatti himself. Musik gibt es von P. I. Tschaikowsky, 6. Symphonie, historisch C. Gesualdo da Venosa, aus dem 6. Madigalbuch, F. Schubert, Adagio gesungen und Neukomponiertes.
Brusatti: „Das Schauspiel mitten in Musik, verblüffend nachgezeichnet. Das Stück über Menschen-Begehrlichkeit, Seelenpein, Gottesanfrage. Das Ende in Selbstüberschätzung, im Eros? Es soll gezeigt/gesagt sein, dass so viel doch Imagination ist. Theater, Wirklichkeit, Erzählen bloß. Zum Teil in brutalen Wahrheiten. Die Welt wird, musikalisch umgeben, verblüfft aufgesogen, Depressionen werden als Pflicht genossen,
das Jenseits und das Verlangen gleichviel angerufen.“
Infos: Wiener Theaterkeller / Hegergasse 9 1030 Wien / 1030 Wien /
! freier ! Eintritt (wie stets), Beginn 19.30 (Dauer ca. 1 St. 17 Min.);
nachher Begegnung mit den KünstlerInnen, dabei erwerbbar Wein und andere Köstlichkeiten; anmelden ist vorteilhaft, bei den Mitwirkenden, im Theater (+43 664 3812 047).
Foto von Julia Prock-Schauer C: Dejan Ivkovic
