Der heurige Leon Zelman Preis 2026 geht an den Historiker Johannes Glack. Ausgezeichnet wird er für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und sein außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement.
In seiner Forschung beschäftigt sich Glack insbesondere mit der NS-Verfolgung und ihren Folgen sowie mit der Geschichte von Displaced Persons mit gesundheitlichen Einschränkungen. Darüber hinaus hat er sich in der Täterforschung einen Namen gemacht und setzt sich öffentlich gegen Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit ein. Auch in der Bildungs- und Erinnerungsarbeit engagiert er sich seit vielen Jahren.
Die Verleihung des Leon Zelman Preises 2026 findet heute Donnerstag, 17. September 2026, um 18:30 Uhr im Rathaus, Stadtsenatssitzungssaal statt.
Der Leon Zelman Preis wird seit 2013 an Personen oder Organisationen vergeben, die sich für die Erinnerung an die Shoah, gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie für Bildungsarbeit und den interkulturellen Dialog einsetzen.
Text: Ursula Scheidl, Foto: Joseph Krpelan
