2004 von Musik–Studenten in Wien gegründet, gehört das siebenköpfige Bläserensemble Federspiel längst zu den Konstanten des österreichischen Musikgeschehens. Jetzt legen Frédéric Alvarado-Dupuy , Christian Amstätter, Roland Eitzinger, Philip Haas, Christoph Moschberger, Thomas Winalek und Simon Zöchbauer mit dem Album „Wir & Jetzt“ nach zwei Dekaden und unzähligen Auftritten und mehreren Einspielungen eine Art Resümee vor. Federspiel erneuerte ja nachhaltig die heimische Volksmusik und reicherte die traditionelle Blasmusik mit Einflüssen aus vielen Genres an. Längst gibt es einen unverkennbaren Federspiel-Sound, der von vielen Fans geschätzt wird.
„Wir & Jetzt“ beginnt schon mit einem entzückenden Muntermacher namens „Joy Dance“, das Album geht dann gleich ins Kontemplative, ohne jemals die optimistische Spielfreude zu verlieren. Federspiel sind gewiss keine Trübsal-Band, die sieben Musiker, die ihre Stücke auch selbst komponieren, verbreiten eine gelassene Heiterkeit und überraschen immer wieder mit einprägsamen Melodien und einen mitreißenden Drive.
Für das nächste Konzert in Wien müssen wir bis 28.5. (Konzerthaus, Großer Saal) warten, in Österreich treten sie aber bereits den ganzen Frühling auf.
