Die Berge stellen sozusagen den Battleground der österreichischen Identität dar. Nicht zufällig beginnt ja auch unsere Bundeshymne mit „Land der Berge…“. Und mit Sesselliftbetreibern und Schiverband-Chefs legt man sich besser nicht an, will man hierzulande politisch überleben, – wie die Pandemie wieder eindrucksvoll gezeigt hat.
Seit dem Booker-Preis 2019 für „Girl, Woman, Other“ ist die britische Schriftstellerin Bernardine Evaristo ein Literaturstar. Jetzt bringt der Tropen-Verlag ihren bereits 2013 erschienenen Roman über einen aus der Karibik stammenden Mann, der seine Homosexualität fast sein ganzes Leben in einer Ehe versteckt hat, heraus.
Was ist denn heute noch real, wenn sich das wirkliche Leben anscheinend im Netz und in den Foren abspielt? Bernd Liepold-Mosser hat für das Theater dastag in der Gumpendorfer Straße Nestroys nach dem Scheitern der Revolution geschriebene Posse „Höllenangst“ ins heute transferiert.
Die Aufzeichnungen der 1943 in Moskau geborenen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja „Die Erinnerung nicht vergessen“ können natürlich nicht Wissenslücken füllen, das Büchlein trägt aber einiges an Verständnis bei.
Statt der Götterwelt tritt in der Volksoper zuerst der Komponist – Jacques Offenbach himself – auf und fordert endlich sein Denkmal in Wien, denn schließlich habe er das Musiktheater gerettet.
Maddy Rose. Die Musikerin mit der wunderbar souligen Stimme spielte schon als Opener der Ö1-Bühne am Donauinselfest, man kann sie aber auch in Wiener Hotelbars hören.