Marko Dinić und sein Balkan-Roman „Buch der Gesichter“ bei Rund um die Burg am 9. Mai

2010 veröffentlichte der US-Historiker Timothy Snyder sein vielbeachtetes Buch „Bloodlands“, in dem er das Gebiet des östliche Polens, Belarus, den Westteil Russlands, des Baltikum sowie Teile der Ukraine als die Teile Europas mit dem höchsten Blutzoll im 2. Weltkrieg...

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Identitätsliteratur als Schubumkehr: Percival Everetts Satire auf den Literaturbetrieb „Ausradiert“

Diskriminierung kann auf höchst verschiedene Art stattfinden, zeigt Percival Everett in seinem bereits 2001...

Zirkus, Code und die Sehnsucht nach Wirklichkeit

Hubert Weinheimer entwirft mit „Zirkus Morgana“ eine poetische Parabel zwischen digitaler Schöpfung und menschlicher...

Literaturpreis de luxe für einen mysteriösen Erzählband

Ein spanischer Flughafenbetreiber richtet erstmals den mit 1 Million Euro ausgestatteten Aena-Literaturpreis aus. Und...

Eurofan Café: Wiener Kaffeehäuser werden zur Bühne der Eurovision Song Contest-Fans

Von 3. bis 17. Mai 2026 bringt das Eurofan Café internationales Fan-Feeling direkt...

„Haydn hat ein Geheimnis“  

Zwei-Drittel-Zeit im megalomanischen Konzertzyklus „Haydn 2032“: Der Mailänder Originalklang-Maestrissimo und Barockflötenvirtuose...

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Bücher

Literaturverlag am Alsergrund – Edition Atelier

Vor zehn Jahren übernahmen Sarah Legler und Jorghi Poll den Literaturverlag Edition Atelier.

Eine Familie auf der Flucht – Micha Lewinskys „Sobald wir angekommen sind“

Ein Zwischenfall auf NATO-Gebiet in Europa lässt Schlimmes befürchten – wird gar mit Atomwaffen...

Der letzte heidnische Kaiser – Julian Barnes „Elisabeth Finch“

Der in London lebende frühere Journalist Julian Barnes ist seit seinem Romanerfolg „Flauberts Papagei“ 1984 eine fixe Größe in der englischen Literatur. Meist sind seine Bücher eine Mischung aus Erzählung und Essay mit besonderer Berücksichtigung der Tücken der Geschichtsschreibung. Bei seinem neuesten Werk „Elisabeth Finch“ ist das nicht anders.

Verbannt in Rumänien – András Viskys Roman „Die Aussiedlung“

Im deutschen Sprachraum kennt man den Autor kaum, es gibt nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag....

Eine Einladung von Freunden zum Essen als Probe für die große Welt – Teresa Präauers „Kochen im falschen Jahrhundert“

Endlich die passende Wohnung mit den ausgesuchten Möbeln, die richtigen Freunde mit der Garantie auf kultivierte Gespräche – eine Einladung zum Essen soll als Beweis dafür dienen, dass man erwachsen geworden ist. Nicht zuletzt kann dabei der neue große dänische Esstisch mit der geölten Oberfläche eingeweiht werden.

Österreichischer Buchpreis an Dimitré Dinev – Rezension seines Megaromans „Zeit der Mutigen“

Nicht weniger als 22 Jahre hat sich Dimitré Dinev nach seinem gefeierten Erstling, den...

Arm in der Schweiz – Lukas Bärfuss „Die Krume Brot“

Der 1972 in der Schweiz geborene Autor und Theatermacher Lukas Bärfuss ist bei uns weniger bekannt, in Deutschland aber – dank Büchner-Preis und vielen Theaterprojekten – ein Star.

Szenen des US-Alltags – „Der Spielzeug-Sammler“ von James McBride

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100 Jahre später und jetzt – Ian McEwans Dystopie „Was wir wissen können“

Ausgerechnet ein Literaturwissenschaftler erzählt im neuen Roman des englischen Bestsellerautors Ian McEwan („Amsterdam“, „Der...

Tango lernen, heißt gehen lernen – Der Fotograf Ferry Nielsen und sein Tango-Buch

Der bekannte Wiener Fotograf und Filmer Ferry Nielsen – man kennt etwa seine Porträts...

Am 21. September wird wieder Heimito von Doderer gedacht – Gedanken zu Doderers Kriminalroman „Ein Mord den jeder begeht“

Am 21. September wird wieder Heimito von Doderer gedacht – Hier ein paar Gedanken zu Doderers Kriminalroman „Ein Mord den jeder begeht“.

2 Töchter und der Frieden in Nahost – Leon de Winters ungewöhnlicher Arzteroman „Stadt der Hunde“

Gleich vorweg – die Stadt der Hunde ist Tel Aviv, wo gutsituierte Menschen am...

Rauf und runter, schwarz und weiß – Colson Whiteheads Debütroman

Colson Whiteheads Debütroman „Die Intuitionistin“ über eine Fahrstuhlinspektorin in neuer Übersetzung. Als 1999 der Debütroman...

Die letzten Tage des Weltenkaisers – der ungewöhnliche Historienroman „Reise nach Laredo“ von Arno Geiger

Obwohl keine 300 Seiten lang, ist Arno Geigers Roman über das Sterben Kaiser Karls...

Kindesmissbrauch als verstörender Roman – „Wie ähnlich ist uns der Zackenbarsch, dieses äußerst hässliche Tier“ von Anita Augustin

Anita Augustin, eine geborene Klagenfurterin, arbeitet seit 25 Jahren als Dramaturgin in verschiedenen Theatern und lehrt als Dozentin an der Freien Universität Berlin. In ihrem bereits dritten Roman mit dem langen Titel „Wie ähnlich ist uns der Zackenbarsch, dieses äußerst hässliche Tier“ geht es um ein zurzeit sehr vieldiskutiertes Thema, nämlich den Missbrauch von Kindern.

Identität und „Rasse“ entkommen wir nicht – Anna Kim: Geschichte eines Kindes

Identität und „Rasse“ entkommen wir nicht – Anna Kim: Geschichte eines Kindes. Ein Buchtipp von Helmut Schneider.

Andrés Barba: Die leuchtende Republik – Ein verstörender Roman über Halbwüchsige aus dem Dschungel Argentiniens

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Stadtleben

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Von 3. bis 17. Mai 2026 bringt das Eurofan Café internationales Fan-Feeling direkt in die Wiener Kaffeehäuser. Die Initiative...

Kinder lesen doch: Die Verleihung des Christine-Nöstlinger-Preises als Fest des Lesens

In der Volksschule am Christine Nöstlinger-Campus in der Leopoldstadt überreichte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler inmitten engagierter Schülerinnen und Schüler den...

Im Interview

„Wie eine Eidechse ohne Schwanz“ – Interview mit Maja Iskra, die bei „Rund um die Burg“ zu Gast sein wird

Maja Iskra, geboren in Zagreb, aufgewachsen in Belgrad, kam zum Studieren nach Wien und arbeitet heute hier...

Digitaler Zweifel, emotionale Abgründe – Ursula Poznanskis neuer Roman

Ursula Poznanskis Romane leben von versteckten Details und präzise gesetzten Hinweisen. Auch in DAS SIGNAL lohnt sich...

Noble Begierden am Kunstmarkt

Ab 30. Jänner ist im Palais Liechtenstein bei freiem Eintritt eine Schau über die Geschichte des europäischen...