„Rund um die Burg“ – 2 Tage hochkarätige Literatur

Das traditionelle Buchfestival brachte wichtige und interessante Stimmen zur aktuellen Literatur. Eröffnete wurde „Rund um die Burg“ am 8. Mai 2026 im Café Landtmann vor voll besetztem Landtmannsaal und spürbar aufmerksamem Publikum. Zwischen 15:30 und 21:00 Uhr wurde gelesen, gesprochen und diskutiert...

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Die Geschichte eines Wohnhauses und ihrer Hausbesorgerin – Shelly Kupferbergs Roman „Stunden wie Tage“

Eine alte Frau mit langen, weißen Haaren schlurft, zerlumpt wie eine Obdachlose durch Berlin...

Identitätsliteratur als Schubumkehr: Percival Everetts Satire auf den Literaturbetrieb „Ausradiert“

Diskriminierung kann auf höchst verschiedene Art stattfinden, zeigt Percival Everett in seinem bereits 2001...

Zirkus, Code und die Sehnsucht nach Wirklichkeit

Hubert Weinheimer entwirft mit „Zirkus Morgana“ eine poetische Parabel zwischen digitaler Schöpfung und menschlicher...

BROADWAY-FEELING BEI „AMERICAN SIGNATURES“ IN DER VOLKSOPER

Das Wiener Staatsballett zeigt mit „American Signatures“ einen facettenreichen Abend zwischen...

Marko Dinić und sein Balkan-Roman „Buch der Gesichter“ bei Rund um die Burg am 9. Mai

2010 veröffentlichte der US-Historiker Timothy Snyder sein vielbeachtetes Buch „Bloodlands“, in...

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Bücher

Isidor – Shelly Kupferberg liest aus ihrem Roman

Heute Abend liest Shelly Kupferberg im Buchcafé-Bar Tiempo in der Taborstraße 17a, 1020 Wien, um 19 Uhr, aus ihrem Roman „Isidor“.

10 Bücher, die ich gerne gelesen habe – Helmut Schneiders Buchtipps

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Abhängigkeiten und Missbrauch – der verstörende Roman „Der Teufelsgriff“ von Lina Wolff

Er nennt sie Minnie, sie nennt ihn den Reinlichen – obwohl sie ihn erst...

Junge Wilde aus London gefangen in der Pandemie – Hari Kunzrus Künstlerroman „Blue Ruin“

Der in New York lebende Londoner Hari Kunzru schreibt packende Romane über Schicksale von Künstlern und Literaten – und er liebt gängige Titel mit Farben. „Red Pills“ und „White Tears“ hießen Vorgänger, jetzt also „Blue Ruins“.

Ein intellektueller Spaß mit einer berühmten Familie – Joshua Cohens Roman „Die Netanjahus“

Ein intellektueller Spaß mit einer berühmten Familie – Joshua Cohens Roman „Die Netanjahus“.

Nachbarschaft einmal anders – Dominik Barta, Tür an Tür

Dominik Bartas Wien-Roman „Tür an Tür“. Ein Buchtipp von Helmut Schneider. Als der Erzähler...

Wilde Jahre in L.A. – Eve Babitz: Sex & Rage

Die 2021 verstorbene Eve Babitz ist auf einem der berühmtesten Fotos der Kunstgeschichte zu...

Tito-Partisanen und Winnetou – Clemens Meyers Monumentalroman „Die Projektoren“

Die 1050 Seiten dieses Romans sind sowohl ein Lesevergnügen als auch ein Bergwerk für...

Am Rande des Yellowstone: Callan Winks Montana-Roman „Bärenzähne“

Der Yellowstone-Nationalpark, der vor allem für seine Geysire bekannt ist, war der erste Nationalpark...

Der letzte heidnische Kaiser – Julian Barnes „Elisabeth Finch“

Der in London lebende frühere Journalist Julian Barnes ist seit seinem Romanerfolg „Flauberts Papagei“ 1984 eine fixe Größe in der englischen Literatur. Meist sind seine Bücher eine Mischung aus Erzählung und Essay mit besonderer Berücksichtigung der Tücken der Geschichtsschreibung. Bei seinem neuesten Werk „Elisabeth Finch“ ist das nicht anders.

Kinder alleingelassen – Der Erzählungsband „Mann im Mond“ von Lana Bastašić

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Koreanerinnen in Berlin und Bremen – Ta-Som Helena Yuns Roman „Oh Sunny“

Die 1985 in Berlin geborene Ta-Som Helena Yun bringt in ihrem Debütroman die Zerrissenheit...

Pioniere der KI – Benjamin Labatuts Wissenschaftsthriller „MANIAC“

Über KI machten sich Menschen schon Gedanken, als es noch nicht einmal Taschenrechner gab und findige Programme besiegten Profispieler in Schach und Go lange vor Rechner mit heutigen Kapazitäten. Davon erzählt der Roman „Maniac“ des in Rotterdam geborenen und in Chile lebenden Autors Benjamin Labatut.

Österreichischer Buchpreis an Dimitré Dinev – Rezension seines Megaromans „Zeit der Mutigen“

Nicht weniger als 22 Jahre hat sich Dimitré Dinev nach seinem gefeierten Erstling, den...

Essen nach der Katastrophe – C Pam Zhangs Roman „Wo Milch und Honig fließen“

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Wie die moderne Welt von Wiener Wunderwuzzis erfunden wurde – „Vienna“, das erstaunliche Werk des „Economist“-Journalisten und Historikers Richard Cockett

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Elefanten grasen mitten in Berlin – Gaea Schoeters böse Satire „Das Geschenk“

Bei ihrem im Vorjahr auf Deutsch erschienenen Roman „Trophäe“ konnte ich stellenweise nicht mehr...

Thomas Manns Zauberberg – 2 Bücher zum Literatur-Jubiläum

1924 erschien Thomas Manns wohl bekanntester Roman „Der Zauberberg“. Die Geschichte des lungenkranken Hans...

Stadtleben

Stadthalle, Vereinigte Bühnen, DDSG – Eurovisions-Feeling mit Wien Holding-Unternehmen

Wenn der Eurovision Song Contest 2026 von 12. bis 16. Mai 2026 Millionen Menschen weltweit nach Wien...

Marko Dinić und sein Balkan-Roman „Buch der Gesichter“ bei Rund um die Burg am 9. Mai

2010 veröffentlichte der US-Historiker Timothy Snyder sein vielbeachtetes Buch „Bloodlands“, in dem er das Gebiet des östliche...

Eurofan Café: Wiener Kaffeehäuser werden zur Bühne der Eurovision Song Contest-Fans

Von 3. bis 17. Mai 2026 bringt das Eurofan Café internationales Fan-Feeling direkt in die Wiener Kaffeehäuser. Die Initiative...

Im Interview

„Wie eine Eidechse ohne Schwanz“ – Interview mit Maja Iskra, die bei „Rund um die Burg“ zu Gast sein wird

Maja Iskra, geboren in Zagreb, aufgewachsen in Belgrad, kam zum Studieren nach Wien und arbeitet heute hier...

Digitaler Zweifel, emotionale Abgründe – Ursula Poznanskis neuer Roman

Ursula Poznanskis Romane leben von versteckten Details und präzise gesetzten Hinweisen. Auch in DAS SIGNAL lohnt sich...

Noble Begierden am Kunstmarkt

Ab 30. Jänner ist im Palais Liechtenstein bei freiem Eintritt eine Schau über die Geschichte des europäischen...